Craniosacrale Osteopathie

Ablauf einer craniosacralen Therapie

Zunächst beginnt die Behandlung mit einem Gespräch über Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände des Patienten. Anschließend wird mit bestimmten Handgriffen und Techniken der Kopf und Halswirbelsäule abgetastet, um die körpereigenen Rhythmen, Verspannungen sowie Blockaden aufzuspüren. Diagnostik und Therapie gehen nahtlos ineinander über, weil die Manipulationen ähnlich sind. Je nachdem, welche Probleme im Vordergrund stehen, werden mehr oder weniger craniosakrale Techniken während der Sitzung eingesetzt. Diese bestehen darin, mit Fingern und Handflächen wohl dosierten, sehr geringen Druck und Zug auf die Schädelknochen auszuüben, um Gewebeblockaden und -verspannungen im Körper zu lösen.

Mit sanften Manipulationen an Schädelknochen, Wirbelsäule und Becken will der Osteopath körpereigene Abläufe beeinflussen, Blockaden lösen und Gewebespannungen mindern. Dadurch möchte er den Körper ins Gleichgewicht bringen und Selbstheilungskräfte aktivieren.

Wenn es gelingt, die ursprüngliche Beweglichkeit von Gewebe und Organen wiederherzustellen, bessern sich die Symptome.